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Karoo Biking Feedback

Was sagen unsere Kunden über Karoo Biking

  • Uwe Langer aus Deutschland
  • November 2007
    Garden Route Tour
    Hallo Jürgen,
    nachstehend ein paar Anmerkungen zu unserer ersten geführten Reise.

    Im Spätherbst 2006 nahmen wir miteinander Kontakt auf, nachdem wir über einem Link in einem Buch deine Adresse erhalten hatten.

    Eine sehr umfangreiche Korrespondenz zwischen dir und mir führte letztlich zu der Einsicht, dass wir uns bei Karoo-Biking für unsere geplante Motorradtour in Südafrika gut aufgehoben fühlen würden.

    Gesagt - getan, wir buchten also eine geführte Reise auf der sogenannten Garden-Route mit einheitlich 9 x 1200 GS.

    Ich hatte dir im Vorfeld bereits ein paar Vorabinfos über die Kenntnisse, Erfahrungen und Ansprüche von mir und meinen Freunden übermittelt. Insbesondere legten wir Wert darauf, dass wir soweit möglich Asphaltstraßen fahren würden und relativ wenig Schotter. Die An- und Abreise wurde nach erfolgter Buchung der Tour von uns selbst geplant.

    Als wir dann am späten Abend in Kapstadt ankamen, warteten wie vereinbart du und ein Bus mit Fahrer auf uns und wir wurden zu dem gebuchten Hotel gebracht. Ein kleiner Umtrunk beendete an diesem Tag die strapaziöse Anreise.

    Die darauf folgenden zwei Tage in Kapstadt haben wir, die Gruppe bestehend aus 9 Männern zwischen 40 und 55 Jahren, auf eigene Faust verbracht.


    Nun zur eigentlichen Tour:

    Wir wurden von unserem Hotel abgeholt und zur Übergabe der Motorräder geführt. Das, was wir dort an Material erhielten, hat uns doch sehr beeindruckt. Von den insgesamt 9 Maschinen waren 6 Maschinen nagelneu. So neu, dass diese 6 Maschinen noch nicht einmal ein Nummernschild hatten und selbiges erst angebracht werden musste. Die 3 weiteren Maschinen waren ca. ½ Jahr alt.


    Fazit:

    Perfektes, nagelneues Gerät, womit es Spaß macht zu reisen.

    Es wurde eine ordentliche Einweisung vorgenommen, was nicht ganz so schwierig war, da 4 Teilnehmer unserer Gruppe solche Motorräder fahren und die anderen diese Motorräder schon einmal zu Hause ausprobiert haben.

    Nach dem Mittagessen ging die Reise dann bei bestem Wetter (22 Grad, leicht bedeckt) in Kapstadt los.

    Unser Jürgen bat uns den Reifendruck um ca. 1 Bar zu reduzieren, da nun unsere erste Schotterpiste käme. Die meisten von uns, unerfahren im Befahren von Schotterpisten, wussten nicht, was uns widerfährt, als wir diverse technische Hinweise erhielten wie z. B. einen Abstand von mindestens 500 Metern zu halten, vorsichtig, umsichtig und weiträumig schauen und viele Hinweise mehr, alles war neu.

    Unsere ersten 50 km "eierten" wir mit 40 bis 50 km/h daher und wir waren uns der Sache sehr, sehr unsicher. Km für km oder Meile nach Meile wurden wir sicherer. Stück für Stück fanden wir diese Art des Fahrens sogar „geil“.

    Noch wussten wir ja nicht, dass diese erste Schotterpiste mehr oder weniger ein Versuch war, um uns auf das vorzubereiten, was dann noch kam.

    Wir fuhren also weiter und übernachten in ordentlichen Hotels, die Bikeransprüchen voll entsprachen. Um nicht alle Hotels bzw. Bewirtungen zu nennen ist zusammenzufassen, dass alles das, was Jürgen für uns an Unterkunft und Essen geplant hat, von höchster Vorzüglichkeit war und jedermann zu empfehlen ist.

    Am zweiten Tag wurde der fahrerische Anspruch schon wesentlich höher. Wir fuhren über den Swartbergpass. Wir dachten danach, dass hiermit unsere fahrtechnischen Ansprüche schon maximal ausgereizt seien aber nein, am folgenden Tag fuhren wir in De Hell.

    Nachdem wir nach anspruchsvoller Reise abends in De Hell in Prince Albert zurückgekehrt waren konnten einige von uns kaum nachvollziehen, was wir überhaupt geleistet hatten.

    Aufmerksam und auf Sicherheit bedacht hat Jürgen für diesen schwierigen Part unserer Reise ein Begleitfahrzeug geordert, was gegebenenfalls bei zu hohen Ansprüchen ein Motorrad hätte aufnehmen können und der Fahrer wäre dann in diesem Fahrzeug weitergefahren. Auch bei einer eventuellen Panne hätte hier schnell Hilfe geleistet werden können. Zum Glück haben wir das Begleitfahrzeug nicht gebraucht, fühlten uns aber sehr wohl bei dem Gedanken, dieses Fahrzeug immer hinter uns zu wissen. Auch für diesen Tipp vielen Dank.

    Was natürlich passieren kann, ist eine kleine Panne, das hieß in unserem Fall ein Nagel im Reifen. Auch diese Panne war aber für Jürgen kein Problem. Der Reifen wurde vor Ort provisorisch instand gesetzt und dann beim nächsten Mittagessen nach vorheriger Anmeldung über Jürgen durch einen neuen Reifen ersetzt. Jürgen, perfektes Timing und perfekte Planung.

    Mit dem Mut zum Schotter und zu den anspruchsvollen Strecken kamen wir dann zum Gourits River und einer unserer Freunde hat sich todesmutig beim Bungeejumping in die Tiefe gestürzt. Wenn er allerdings vorher gewusst hätte, auf was er sich da einlässt, wäre er bestimmt nicht gesprungen aber Gruppenzwang und ein tolles Video sowie das Sponsoring des Sprungs durch die Truppe haben dann doch letztendlich zum Sprung geführt.

    Weitere Highlights waren eine mitgeplante Safari, die Nutzung von handbetriebenen Fähren über den Breet River sowie der Besuch des südlichsten Punktes Afrikas; Cape L´Agulhas.


    Gesamtfazit:
    Eine komplett perfekt geführte und perfekt organisierte Reise mit bestem Material.

    Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt absolut. Für gutes Geld kann man gute Leistung erhalten. Diese Investition war absolut gut angelegt.

    Nicht nur in der Euphorie des Abschiedes, sondern auch im Nachhinein haben wir uns versprochen im Jahr 2009 eine weitere Tour, diesmal in Namibia/Südafrika miteinander durchzuführen.

    Voraussetzung ist, dass unser Freund Jürgen unser Guide ist und bleibt.

    Uwe

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